Dienstleistung
Exposé: Vernetzte Dienstleistungsagentur
Ausgangspunkt dieser Initiative war die Durchführung eines Zukunftsforums zu Neue Dienstleistungen, an dem sich ca. 25 TeilnehmerInnen aus der Region beteiligten. Die Veranstaltung führte im Nachgang zu einem Treffen von Pflegediensten, Wohlfahrtsverbänden und privatwirtschaftlichen Anbietern haushaltsnaher Dienstleistungen, bei dem weiter reichende Kooperationsmöglichkeiten thematisiert wurden.
Das Zentrum Zukunft der Arbeit sieht in der beginnenden Entwicklung eine neue Qualität für den Aufbau von Beschäftigung im Bereich haushaltsorientierter Dienstleistungen:
- Unterschiedliche Akteure mit jeweils wichtigen Marktkontakten sind bereits in Kontakt gebracht.
- Die Bereitschaft zusammenzuarbeiten ist außerordentlich hoch, eine wichtige Voraussetzung um die Overhead-Kosten in den Griff zu bekommen.
Die organisationsentwickelnde Rolle des ZZDA als Akteur, der keine Eigeninteressen als Anbieter von haushaltsorientierten Dienstleistungen verfolgt, beschleunigt und glättet den Prozess der Kooperation.
- Die Neuerungen infolge der Umsetzung der Hartz-Vorschläge (MiniJobs, IchAG) können einen neuen Ansatz für einen Dienstleistungspool begünstigen.
Aber: Um das Angebot marktgerecht zu realisieren ist sowohl die Nachfrage zu stimulieren als auch die Funktionsfähigkeit der Organisation, so weit absehbar, vor Markteintritt sicherzustellen.
Vor diesen Hintergründen halten wir eine weitere Initiative im Bereich der haushaltsorientierten Dienstleistungen für sinnvoll, wenn sie in Verwendung der vorliegenden Erfahrung und unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik in etwa folgendes Design aufweist:
- Der Dienstleistungspool setzt konsequent auf Vernetzung und Ausbau vorhandener Ressourcen und Erfahrungen.
- Kunden-Endpreisreduktion ist der wichtigste Faktor für ein akzeptables Dienstleistungsangebot.
- Der Markt für professionelle und sozialversicherungspflichtige haushaltsorientierte Dienstleistungen muss erst noch entwickelt werden.
- Aufgrund des demographischen Wandels wird der Bedarf an Betreuungsdienstleistung zunehmen. Damit sind in diesem Zusammenhang insbesondere Bedarfe an Kommunikation, Kultur und (aktivierender) Freizeitgestaltung gemeint.
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